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Bis zur Übernahme der Stiftungsaufsicht durch den Landkreis
Miltenberg hatte der jeweilige Hausgeistliche die Verwaltung
des Hauses inne. Die Bewohner des Hauses wurden bis 1982 von
Ordensschwestern betreut. Die Rohesche Altenheim-Stiftung ist
heute als selbstständige und gemeinnützige Stiftung eine r-
perschaft des öffentlichen Rechts. Sie ist als Mitglied dem Cari-
tasverband der Diözese Würzburg angeschlossen.
Zum 200. Jahrestag von Joseph Anton Rohe wurde 2014 neben
mehreren Veranstaltungen der „Joseph-Anton-Rohe-Erlebnis-
pfad“ im Park der Anlage eröffnet.
Kontakt www.rohesche-stiftung.de
Die Stiftung bietet einen hohen Qualitätsstandard.
Dies bestätigen Gutachten des Medizinischen Dienstes
der Krankenversicherung in Bayern (MDK) und der
Heimaufsicht (FQA). Professionelle und liebevolle Pflege
und Betreuung auf hohem Niveau wurden mehrmals
mit sehr guten Bewertungen bestätigt.
Die Rohe'sche
Altenheim-Stiftung
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SOZIALES
MARKT KLEINWALLSTADT
MARKT KLEINWALLSTADT
Wir sorgen für Sie!
Die Rohe‘sche Altenheim-Stiftung befindet sich in der Markt-
gemeinde Kleinwallstadt im Landkreis Miltenberg und erstreckt
sich über ein Areal von ca. 24.000 Quadratmetern. 106 vollsta-
tionäre Pflegeplätze, Kurzzeitpflegeplätze und eingestreute Ta-
gespflegeplätze stehen zur Verfügung. Die Senioreneinrichtung
liegt direkt am Main, umgeben von der reizvollen Landschaft
des bayerischen Untermains, jedoch auch zentrumsnah. Mit ca.
150 Mitarbeitern ist die Rohe‘sche Altenheim-Stiftung größter
Arbeitgeber im Markt Kleinwallstadt.
Der Stifter Joseph Anton Rohe wurde 1814 in Kleinwallstadt ge-
boren. Als junger Mann wanderte er um 1840 nach Amerika
aus, wo er ein gewinnbringendes, großes Musikaliengeschäft
gründete. Durch seinen Fleiß, seine Umsicht und seinen Unterneh-
mergeist war Rohe im Alter von nur 40 Jahren ein vermögender
Mann geworden.
1854 richtete er sich in seinem Heimatort Kleinwallstadt einen
Sommersitz ein. Im Winter wohnte er in seiner Villa in Rom. Dort
verstarb er 1892 und wurde im Garten seiner Sommerresidenz in
Kleinwallstadt in einem 1885 erbauten Mausoleum beigesetzt.
Joseph Anton Rohe hinterließ sein Vermögen nach seinem Tod
der Gemeinde Kleinwallstadt in Form einer „Pfründe-Anstalt für
alte, erwerbsunfähige, gut beleumundete arme Personen“. Die-
se wurde 1893 eröffnet.